Immer mehr Mädchen und junge Frauen nutzen die unkomplizierte Form der Verhütung, mit der Pille.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Pille, die Minipille und die Mikropille.
Die Minipille besteht nur aus einem Bestandteil der Pillen, nämlich dem Gestagen und dieses in einer sehr niedrigen Dosierung. Durch die Einnahme der Minipille wird meist nicht der Eisprung verhindert, sondern die Veränderung des Schleimpfropfes am Gebärmutterhals. Sie beeinträchtigen somit den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, die für eine befruchtete Eizelle nötig ist, um sich einzunisten. Außerdem machen sie es den Spermien unmöglich die Gebärmutter und den Eileiter zu erreichen.
Bei Minipillen ist des weiteren zu beachten, dass sie auf die Stunde genau eingenommen werden müssen. Bieten dadurch aber keinen besseren Schutz, als die Mikropillen. Durch die strengen Einnahmeregelungen sind sie bei jungen Frauen nicht sehr vertreten, jedoch für Mütter in der Stillzeit eine brillante Verhütungsvariante, auf Grund des niedrig dosierten Gestagens.
Die Mikropille hingegen hat ein Estrogenanteil von unter 0,05 Milligramm pro Dragee und ist meist benutzte Pille. Die Mikropille kann man wiederum in drei Sektoren aufteilen. Es gibt Einphasen- Zweiphasen- oder Dreistufenpräparate. Einphasenpräparate unterscheiden sich im Vergleich zu den anderen Varianten darin, dass sie in jeder Pille die gleiche Menge an Estrogenen und Gestagenen enthalten. Diese Art der Pille ist so oft verschrieben, weil z. Bsp. das Aussetzen der monatlichen Blutung oder das vertauschen der Dragees einer Packung keine Konsequenzen auf den Verhütungsschutz haben. Bei dem mehrstufigen Pillen variiert die Dosierung der Hormone während eines Zyklus, deswegen muss die Pille der Reihenfolge nach akribisch genau geschluckt werden.
Als Fazit ist zu berichten, dass von den Pharmakonzernen jeder Art der Pille in vielen Varianten gibt, so dass sie nahezu für jede Frau als sicheres Verhütungsmittel zu empfehlen ist!
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